| Einwohner | 2.760 |
| Größe | 107,71 km² |
| Seehöhe | Kirchenplatz: 446 m |
| Höchste Erhebung | Almkogel: 1.513 m |
| Ortschaften | Großraming, Pechgraben, Neustiftgraben, Hintstein, Oberplaißa, Lumplgraben, Brunnbach, Rodelsbach. |
| Geschichte | Erste dichtere Besiedlung: ca. 1200 – 1300 n.Chr.
Ortsname Großraming: 1683 n.Chr. (Raming = Rubinicha = slowenisch für Fischbach).
Abt Berthold I von Garsten ließ durch seine Mönche die Gegend von Großraming roden und am linken Ennsufer einen Hof errichten, der nach dem Kloster Garsten den Namen „Garstenau“ erhielt.
Um 1200 n. Chr. stand bereits das erste Holzkirchlein in Großraming.
1390 n. Chr. wurde ein Platz für einen Pfarrhof gekauft.
1392 wurde Großraming eine eigene Pfarre.
1513 n.Chr. wurde die Steinkirche errichtet, der gotische Teil unserer heutigen Kirche.
1707 Verlängerung der Kirche nach Osten (barocker Teil).
1936 Verlängerung nach Westen (Empore und Orgel), Bau der Beichtkapelle.
In den letzten Jahren wurde eine Innen- und Außenrenovierung der Kirche durchgeführt.
Der Kirchenpatron (Schutzheilige) unserer Kirche (Pfarre) ist der Hl. Jakobus der Ältere.
1950 wurde die Brunnbachkirche, und 1969 die Schulkapelle im Pechgraben eingeweiht.
Seit 1849 ist Großraming eine politische Gemeinde. |
| Geologie | Geologische Kurzbeschreibung von Großraming: Orographisch links der Enns wird das Gebiet dominiert von den Weyrer Bögen (Almkogelbe-reich). Nach Südwesten anschließend liegt die Reichraminger bzw. Ternberger Decke. Links der Enns: der obere und untere Ort werden von Moränenböden der Riess- und Würmeiszeit geprägt. In den Pechgraben verlaufen anfänglich Kalke, anschließend Grestener Klippenzone (Sandsteine, Buntmergel bzw. exotische Granite). Als Abschluss des Gemeindebereiches Richtung Maria Neustift - Neustifter Flyschzone. (Konsulent Josef WILHELM, 2003)
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| Nationalpark Kalkalpen | seit 25. Juli 1997 Gesamtfläche: 20.825 Hektar, davon ca. 100 Hektar im Gemeindegebiet von Großraming. Besuchen Sie die Web-Site des Nationalpark Kalkalpen |
| Trinkwasserwerte der Gemeinde Großraming | Übersicht der Trinkwasserwerte bitte klicken Sie hier: Klicken
Prüfbericht vom 9.12.2010
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| Klimabündnis | Die Gemeinde Großraming ist am 14. Juni 1996 per Gemeinderatsbeschluss zum Klimabündnis Österreich beigetreten. Informieren Sie sich unter Österreichische Entwicklungszusammenarbeit bzw. Klimabündnis Österreich |
| CIPRA-Allianz in den Alpen | Die Gemeinde ist am 10. Oktober 1996 per Gemeinderatsbeschluss dem Gemeinde-Netzwerk "CIPRA - Allianz in den Alpen" beigetreten. Das Gemeinde-Netzwerk "Allianz in den Alpen" ist ein Zusammenschluss von fast 150 Gemeinden im gesamten Alpenraum von Frankreich bis Slowenien. Die Mitgliedsgemeinden haben sich zusammengefunden, um die Ziele der Alpenkonvention zum Schutz des Naturraumes und für eine nachhaltige Entwicklung im Alpenraum konkret umzusetzen. Informationen finden Sie unter Cipra International |
| Energiespargemeinde | Die Schaffung des Nationalparks im Hintergebirge stand in unserer Gemeinde von Anfang an in einer sehr engen Beziehung mit Energiesparen und dem Einsatz von erneuerbarer Energien. Deshalb fasste der Gemeinderat am 31.1.1986 den Beschluss, unsere Gemeinde mit folgenden Zielsetzungen zur "Energiespargemeinde" zu erklären: - Die Energiekosten im Verwaltungsbereich der Gemeinde durch Wärmedämmung und Energieoptimierung verstärkt zu senken.
- Den Einsatz von "erneuerbaren Energien" (Biomasse, Sonnenenergie und dgl.) zu fördern
- Die regionale Wertschöpfung (Energie aus der Region) zu erhöhen und gleichzeitig die Luft- und Umweltqualität im Ort zu verbessern.
Seither wurde eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt. Das Projekt "Energiemanagement" ist ein langfristiges Energieprojekt zum Ressourcencontrolling und zur Reduzierung des Energieverbrauches im Bereich der öffentlichen Gebäude. Der Aufbau einer PC-vernetzten Regelung der Heizung in allen öffentlichen Gebäuden ist erfolgt. Alle öffentlichen Gebäude sind an das Fernwärmenetz der Bäuerlichen Heizgenossenschaft angeschlossen. Die Einsparung von Energiekosten konnte durch Wärmedämmung und Energieoptimierung in allen öffentlichen Gebäuden erreicht werden. Informationen zum Thema gibt's beim Energiesparverband OÖ.
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